Musik

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Music was my first love...


„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Dieses Zitat stammt von Vitor Hugo, einem französischem Schriftsteller. Musik ist so alt wie die Menschheit selbst- sie erweckt Empfindungen und sorgt für mehr Lebensfreude. In Heidelberg haben Forscher der Neurologischen Universität herausgefunden, dass die Nervenzellen bei ausgebildeten Musikern doppelt so tätig sind wie bei Nichtmusikern. Beide Gehirnhälften werden beim Noten lesen, Takte erkennen und Rhythmen erfassen aktiviert und dies fördert das aktive und räumliche Denken. Die Ohren des Babys sind bereits ab der 16. Schwangerschaftswoche vollständig ausgereift, sodass das Ungeborene akustische Reize wahrnehmen kann. Auch wenn das Ungeborene noch kleine ist, wird es bereits von diesen Reizen beeinflusst. Man kann sich die Geräusche, die ein Baby im Mutterleib wahrnimmt ähnlich vorstellen, als wenn man den Kopf im Schwimmbad unter Wasser hält. Obwohl alles weit entfernt und stumpf wirkt, nimmt man trotzdem etwas wahr- so geht es auch dem Baby. Daher kann auch Musik, die dem ungeborenen Kind vorgespielt wird, Einfluss auf das Wohlbefinden ausüben. Es ist erwiesen, dass sich Klassische Lieder- beispielsweise von Mozart oder Beethoven positiv auf die Intelligenz des Kindes ausüben. Bereits im Mutterleib kann man das Kind beispielsweise an die erste Spieluhr gewöhnen. Wenn man die Spieluhr auf dem Bauch der Mutter legt und diese regemäßig aufzieht, wird das Kind sich bewusst nach der Geburt an Musik & Lied erinnern, die es bereits im Bauch gehört hat. Doch das Kind kann auch Musik wahrnehmen, die nicht aus einer Spieluhr kommt. Man kann dabei bereits feststellen, dass Ungeborene im Mutterleib einen eigenen Musikgeschmack zu entwickeln scheinen. Entspannungsmusik, die ein Ungeborenes beruhigt, regt ein anderes wiederrum zum Treten und Zappeln im Mutterleib an. Internationale Studien belegen, dass musizierende Kinder motivierter und ausgeglichener sind, als jene, die nicht musizieren. Die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes wird durch eine musikalische Erziehung positiv beeinflusst und auch aus der Medizin ist sie nicht wegzudenken. Durch den gezielten Einsatz von Musik wird in der Musiktherapie eine therapeutische Wirkung erzielt. Das Ziel dieser Therapieform ist die Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Bei der Musiktherapie unterscheidet man zwischen der rezeptiven und der aktiven Musiktherapie. Durch das Hören allein, wird in der rezeptiven Musiktherapie therapeutische Wirkung erzielt. In der aktiven Musiktherapie wird der Mensch dadurch therapiert, indem er zum Musizieren motiviert wird. Musik begleitet die Menschen durch das ganze Leben und bei der Erinnerung an ein bedeutendes Ereignis wie beispielsweise das erste Date oder ein Konzert im Sommer, hat man sofort wieder die Schlager Melodie von damals im Ohr, zu der man seinen Schwarm stürmisch geküsst hat. Damit der Haussegen nicht schief hängt, sollte man seinem heutigen Ehemann oder seiner Ehefrau nicht zu viel davon erzählen!